„Man muss die Segel des eigenen Lebens in den unendlichen Wind Gottes stellen, dann erst werden wir spüren, zu welcher Fahrt wir fähig sind.“
Pfarrblatt 9/26
Ein Grußwort von Vikar Markus Rombach
Dieses Wort des Jesuitenpaters Alfred Delp begleitet mich seit vielen Jahren – und ich bin überzeugt, dass er recht hat.
Mein Name ist Markus Rombach, ich bin 44 Jahre alt, komme aus Lenzkirch und wurde am 10. Mai von Erzbischof Stephan Burger zum Priester geweiht. In den kommenden beiden Jahren darf ich als Vikar bei Ihnen sein.
Warum mir dieser Satz Alfred Delps so wichtig geworden ist, möchte ich kurz erklären:
Nach meinem ersten Studium an der PH Freiburg war ich 14 Jahre lang als Lehrer tätig – ein Beruf, der mir immer Freude gemacht hat. Durch meine Verbeamtung hatte ich eigentlich nicht vor, daran noch einmal etwas Grundlegendes zu verändern. Und doch spürte ich mit der Zeit, dass da etwas fehlte. Immer wieder tauchte die Frage auf: Möchtest du nicht Priester werden?
Das war irritierend, denn eigentlich war mein Leben gut gefüllt und stimmig. Deshalb suchte ich Rat und nahm über mehrere Jahre hinweg das Angebot der Geistlichen Begleitung in der Zukunftswerkstatt der Jesuiten wahr.
In dieser Zeit merkte ich, dass sich beim Gedanken daran, den priesterlichen Weg einzuschlagen, eine immer größere innere Ruhe einstellte. So reifte nach und nach der Entschluss, mich noch einmal auf Neues einzulassen, die Segel meines Lebens in den Wind Gottes zu stellen und mich mit der Bewerbung im Priesterseminar Freiburg auf einen neuen Weg einzulassen.
Seit diesem Moment bin ich immer wieder überrascht, welche Wege sich auftun: Nicht nur der Radius meines Beziehungsumfeldes hat sich enorm vergrößert, auch die Tatsache, dass das Studieren im fortgeschrittenen Alter noch so gut geklappt hat, war für mich überraschend.
Darüber hinaus gibt es noch viele andere Punkte, die mich im Rückblick darüber staunen lassen, wie Gott im Leben handelt, wenn man den Mut aufbringt, Ihn wirken zu lassen.
Jetzt freue ich mich auf die gemeinsame Zeit in der Kirchengemeinde an der Elz und bin gespannt auch von Ihnen zu hören, wie der Rückenwind Gottes ggf. auch Ihr ganz persönliches Leben in Fahrt gebracht hat!
Sprechen Sie mich gerne an.
Ihr
Markus Rombach