Beichte

 

Bußsakrament - Die Feier der Versöhnung im Bußsakrament

Die Geschichte des Menschen soll eine Heilsgeschichte sein, nicht eine Unheilsgeschichte. Deshalb ist immer Umkehr möglich. Gott schenkt Vergebung.
In der Beichte haben wir alle die Möglichkeit, über das, was in unserem Leben nicht gut läuft oder unversöhnt ist, mit einem Priester zu sprechen und gemeinsam mit ihm Gott um Vergebung zu bitten und einen Neuanfang zu wagen. Sie ist somit konkret erfahrbare Befreiung und Ermutigung für weitere Schritte im Leben mit Gott und den Menschen.
 
Mit folgenden Worten vergibt der Priester im Auftrag Jesu die Sünden, die im Beichtgespräch bekannt werden:
 
"Gott der barmherzige Vater hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er Dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!"
 
Durch die Lossprechung erfährt der/die Beichtende nicht nur die Vergebung der Sünden, sondern auch Stärkung und Kraft für den weiteren Lebensweg. 
Angebotene Beichtzeiten können dem Pfarrblatt entnommen werden. 
Wer außerhalb dieser Zeiten beichten möchte oder ein seelsorgliches Gespräch führen will, darf sich jederzeit bei einem der Priester melden und einen Termin vereinbaren.
Während der Wallfahrtszeit auf dem Hörnleberg kann auch dort immer wieder gebeichtet werden.
 

Bußgottesdienste

Der Bußgottesdienst vertieft und entfaltet den Vorgang von Buße und Vergebung. Er macht deutlich, dass die Umkehr und die Hinwendung zu Gott nicht nur für den einzelnen, sondern auch für die Gemeinschaft notwendig sind.
Im Advent und in der Fastenzeit finden in unserer Seelsorgeeinheit Bußgottesdienste statt. Wann und wo sie sein werden wird rechtzeitig im Pfarrblatt veröffentlicht.